Vier Tage sind zu kurz…

4 Tage sind einfach zu kurz….

Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, alles auf meiner Wunschliste zu erledigen, aber wie immer, die Zeit reicht dann doch nicht aus.

Gleich nach der Ankunft am 2. Juni stattete ich dem legendären Maison Ernest in Pigalle eine Besuch ab.

Ernest, das ist das Schuhhaus für Schuh-Fetischisten, Lieferant für die Tänzerinnen der Folies Bergères und hat auch schon Helmut

Newton zu provokanten Fotos inspiriert. Très Pigalle eben.

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Ab September öffnet das renovierte Haus im neuen Look und wird eine überraschende Kollektion vorstellen.

In meinem kleinen Appartement in der Nähe des Canal St Martin leuchtete der Vollmond über die Dächer von Paris und ein

sommerlicher Tag kündigte sich an.

Schon am nächsten Mittag war der Sommer endlich angekommen. In allen Straßencafés an der Bastille gab es kaum noch Platz.

Eine kleine Brasserie war der perfekte Stop für den Lunch-Break.

Die Design Woche bot in mehreren Pariser Stadtteilen viel Abwechslung. So auch im Bastille-Viertel. Im Kaufhaus Merci fand eine

großartige Ausstellung der Künstler Paola Navone und Daniel Rozensztroch mit Double Face Tapeten in großen Formaten statt.

Wer den Tapetenwechsel sucht, der fand hier neue Ideen.

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Habitat hatte auf dem Flohmarkt zur Vorstellung der neuen Kollektion Herbst/Winter eingeladen. In einem lichtdurchfluteten Loft

traf cooles Design auf geschichtsträchtiges Vintage. Klassische Marken wie Le Jacquard Français als Kooperationspartner zeigten sich

ungewöhnlich avantgardistisch mit Marmor-Designs für den Tisch.

Wenn im September der neue Flagship-Store in Berlin eröffnet, ist die Kollektion dort aber auch in allen anderen Geschäften in

Deutschland erhältlich.

Was wäre ein Sommertag in Paris ohne die vielen schattenspendenden Parks? Dort trifft man am Nachmittag Biker, Jogger, Bands

und gut gelaunte Menschen mit Hunden

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Am nächsten Tag war noch ein Abstecher zum Faubourg St.Honore auf dem Programm. Natürlich auch ein Sprung zu Colette

Colette ist für mich wie das Kaufhaus Merci eine Wundertüte mit vielen bunten Überraschungen.

Bei den steigenden Außentemperaturen zog mich eine Installation mit dem Foto einer großen Welle am Strand von John Margaritis

im Treppenhaus magisch an.

Schuhe auch immer ein Magnet. Dieses Mal einmal in Miniatur oder auch geflügelt aus Glas….

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Und wenn man schon in Paris ist, dann schnuppert man auch gerne an den neuen Duft-Kreationen im Parfüm-Temple.

Bei Jovoy, in der Rue Castillione standen die liebevoll gestalteten Flakons und herrlichen Parfums von Volney.

Eine Marke, die in den 20igern des letzten Jahrhunderts entstand, viele Jahre beständig wuchs um dann in Vergessenheit zu geraten

Der Enkel der Gründerin, Olivier Madeline, hat nun seit kurzem mit den alten Rezepturen die Marke zu neuem Leben erweckt.

Eine Entdeckung, die sich lohnt….

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Noch mehr zu entdecken gibt es bei Montale Parfums und la Boutique Danoise, die auch Woodnotes im Sortiment hat.

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Annekathrin

Veröffentlicht von Annekathrin Koch

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